Pressemitteilung · 08.07.2004 SSW begrüßt Rücktritt des DRK-Präsidiums

Zur heutigen Pressekonferenz des DRK-Landesverbandes sagte die sozialpolitische Sprecherin des SSW, Silke Hinrichsen:

„Die Aussagen des DRK-Präsidium, sie übernehmen die verbandspolitische Verantwortung und bedauern die aufgetretenen Probleme in den Pflegeeinrichtungen, aber sie hätten sich kein schuldhaftes verhalten vorzuwerfen, sind ein starkes Stück. Der Vorstand der DRK verniedlicht mit diesen Worten die Probleme und schiebt die Verantwortung durch diese Aussage von sich. Wenn man die Richtigkeit der bisherigen Veröffentlichungen zu den Zuständen in Pflegeeinrichtungen unterstellt, ist doch nicht von heute auf morgen eine Verschlechterung eingetreten. Besonders verwunderlich ist die Aussage des geschäftsführenden Vorstandsmitgliedes Herrn Nielsen, dass man erst im April 2004 von den Zuständen im Pflegeheim Niebüll Kenntnis erhielt. Nach einer Sendung des Schleswig-Holstein-Magazins war aber die Rede davon, dass bereits im Jahr der Übernahme dieser Einrichtung von einer Sanierung des Gebäudes gesprochen wurde.
Erfreulich ist jedoch, dass man entgegen den Worten zur Verantwortung, doch die Konsequenzen aus diesem Skandal um die Pflegeeinrichtungen nun zieht. Der SSW hofft, dass eine neue Leitung endlich im Sinne der Beschäftigten und Heimbewohnern arbeiten wird.“

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 26.10.2020 Land soll den Aufbau von Frauenmilchbanken fördern

Der SSW hat die Landesregierung jetzt aufgefordert, den Aufbau von Frauenmilchbanken in Perinatalzentren zu fördern. Hierzu erklärt der gesundheitspolitische Sprecher des SSW im Landtag, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Pressemitteilung · 22.10.2020 Auch kleine Grenzübergänge müssen geöffnet bleiben

Zu den heute vom dänischen Außenministerium bekanntgegebenen Reisewarnungen erklärt der Landesvorsitzende des SSW, Flemming Meyer:

Weiterlesen
Lars Harms am Meer

Pressemitteilung · 21.10.2020 Zutiefst enttäuschend

In seinem Antrag „Solidarität mit den kurdischen Minderheiten“ hatte sich der SSW für eine Bundesratsinitiative zur Aufhebung des geltenden PKK-Betätigungsverbots ausgesprochen. In der heutigen Sitzung des Innen- und Rechtsausschusses lehnten Jamaika und SPD nicht nur eine schriftliche Anhörung zum Thema ab, sondern auch den Antrag in der Sache. Hierzu erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen