Pressemitteilung · Flensburg · 24.09.2024 SSW und Grüne wollen Verschiebung der Entscheidung über Kulturförderung

Flensburg, 24. September – Am kommenden Donnerstag bringen der SSW und die Grünen im Kulturausschuss einen Ergänzungsantrag ein, der die Entscheidung über die Anträge zur institutionellen Förderung der Kultur auf den Ausschuss im November verschiebt. Der Grund für diese Verzögerung ist die Tatsache, dass der detaillierte Kulturhaushalt für das kommende Jahr noch nicht vorliegt.

„Es ist zum jetzigen Zeitpunkt noch zu früh, um eine Entscheidung über die Anträge der Kulturinstitutionen zu treffen,“ erklärt der Kulturausschuss-Vorsitzende Daniel Dürkop, SSW. „Ohne eine klare Übersicht über die verfügbaren finanziellen Mittel würden wir das Risiko eingehen, voreilige Entscheidungen zu treffen. Diese könnten langfristig negative Auswirkungen auf die Kulturförderung in Flensburg haben, insbesondere für die freie Kulturszene.“ Wir müssen uns den Haushalt im Detail anschauen, bevor wir entscheiden.

Die freie Kulturszene spielt eine zentrale Rolle im kulturellen und sozialen Leben der Stadt Flensburg. Sie bietet Raum für kreative Entfaltung und trägt maßgeblich zur Identität und Lebensqualität der Stadt bei. Durch ihre Vielfalt stärkt sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt und macht die Stadt lebendig und attraktiv. Es ist daher von größter Bedeutung, dass die Entscheidung über die Verteilung der Fördermittel erst getroffen wird, wenn eine fundierte Grundlage vorliegt.

Daniel Dürkop, (SSW) betont:
„Wir haben schon seit Jahren das Problem, dass es in der freien Kulturszene zu Selbst-Ausbeutung kommt. Diese Situation darf nicht länger ignoriert werden. In gewisser Weise bin ich sogar dankbar, dass die Institutionen so hohe Anträge gestellt haben – jetzt wird das Problem endlich sichtbar. Es ist entscheidend, dass wir eine nachhaltige Lösung finden, die der Bedeutung dieser Szene gerecht wird.“

Clemens Schmidt (Grüne), 2. Stell. Ausschussvorsitzender ergänzt:
„Die freie Kulturszene ist unverzichtbar für Flensburg. Es liegt jetzt an der Politik, sich intensiv mit den Finanzzahlen auseinanderzusetzen. Wir müssen genau prüfen, wo wir zusätzliche Mittel für die freie Kultur mobilisieren können, damit diese weiterhin ihre wertvolle Arbeit leisten kann. Ohne die notwendige Unterstützung würde Flensburg viel von seiner kreativen und kulturellen Energie verlieren. Das dürfen und werden wir nicht zulassen“

Die Verschiebung der Entscheidung soll sicherstellen, dass alle kulturellen Institutionen in Flensburg – und insbesondere die freie Kulturszene – langfristig und verantwortungsvoll gefördert werden. Eine überhastete Absage der Anträge könnte ansonsten die kulturelle Vielfalt und Innovationskraft der Stadt gefährden.

Kontakt: Daniel Dürkop, SSW - 0174 1981315

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