Pressemitteilung · 04.09.2001 SSW weiterhin skeptisch zum Ausbau von Kiel-Holtenau

In einer ersten Reaktion auf die Veröffentlichung des Flughafen-Gutachen zum Ausbau von Kiel-Holtenau sagte der verkehrspolitische Sprecher des SSW, Lars Harms:

„Der SSW ist weiterhin skeptisch zum geplanten Ausbau des Flughafens Kiel-Holtenau. Auch wenn die Landesregierung jetzt „nur“ eine Verlängerung der Startbahn auf 1.800 Meter plus 300 Meter Overrun anpeilt, sehen wir weiterhin das größte Problem in der Finanzierung. Angesichts der Haushaltslage stellt sich die Frage der Verhältnismäßigkeit. Aus Sicht des SSW sind andere Infrastrukturmaßnahmen im Lande wichtiger. Zumindest konnte die Notwendigkeit eines Ausbau finanziert mit öffentlichen Mitteln bisher noch nicht ausreichend nachgewiesen werden,“ so Harms.

Auch die Sorgen der Anwohner des Flughafens sind laut Harms noch nicht endgültig ausgeräumt. Deswegen ist es seiner Meinung nach wichtig in jedem Fall – egal welcher Standort in betracht kommt – ein Raumordnungsverfahren durchzuführen sobald eine konkrete Planung vorliegt. „Nur durch ein Raumordnungsverfahren lässt sich eine breite öffentliche Beteiligung sicherstellen.“

Weitere Artikel

Rede · 07.05.2026 Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein

Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Rede · 08.05.2026 Sonntagseinkauf pragmatisch weiterentwickeln

„Statt auf starre Grenzwerte bei Fläche und Einwohnerzahl zu setzen, sollten wir die Sonntagsöffnung personalloser Märkte dort ermöglichen, wo sie dem tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort entspricht.“

Weiterlesen

Rede · 08.05.2026 Ersatzschulen nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen!

„Während die Sachkosten für die öffentlichen Schulen laufend angepasst werden, bekommen die Ersatzschulen, Schülerkostensätze basierend auf historischen Sachkosten Berechnungen. In einigen Kommunen kommt es zwischen den Sachkostenbeträgen für Schüler einer öffentlichen Schule und Schülern einer Ersatzschule zu einer erheblichen Differenz zu Lasten der Ersatzschulen.“

Weiterlesen