Pressemitteilung · 29.01.2008 UKSH-Bündelung in Lübeck ist strukturpolitisch vernünftig

Zur Bündelung der Verwaltung und der Führungsgremien des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in Lübeck erklärt die Vorsitzende des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk:

„Ökonomische und managementtechnische Gründe mögen dafür sprechen, die UKSH-Verwaltung an einem Standort zu sammeln. Die strukturpolitischen Gründe sprechen deutlich dafür, dieses am Standort Lübeck zu tun und die Stadt so als Medizinstandort zu stärken. Das eherne Argument von Kiel als einziger „Volluniversität“ im Land darf nicht zur Bremse für die Entwicklung im Rest Schleswig-Holsteins werden.

Allerdings haben wir nach wie vor Zweifel, ob dadurch wirklich die in Aussicht gestellte fast 20-prozentige Einsparung im Verwaltungspersonalhaushalt des UKSH erzielt werden kann, ohne die Leistungsfähigkeit der Klinik zu schwächen und Beschäftigte massenhaft in die Arbeitslosigkeit zu entlassen.  Dies werden die Landesregierung und die UKSH-Führung noch belegen müssen.“
 
 

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 11.07.2024 Ein bitterer Tag für die Minderheitensprachen

In einem Änderungsantrag zum neuen Hochschulgesetz (20/1526) hat sich der SSW für eine Sonderregelung bei der Besetzung von Professuren in Regional- und Minderheitensprachen eingesetzt. Dieser wurde heute im Bildungsausschuss abgelehnt. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Lars Harms:

Weiterlesen

Rede · 19.07.2024 Pädagogische Arbeit in unseren Kitas sichern

„Trotz Vorschaltgesetz bleiben Unsicherheiten und Herausforderungen“

Weiterlesen

Rede · 19.07.2024 Verfassungsschutzbericht 2023: Die größte Gefahr geht vom Rechtsextremismus aus

„Auf Worte folgen Taten. Sprache ist wichtig. Es geht um Framing, um Deutungshoheit und Themensetzen sowie letztlich auch um Beeinflussung. Die Mitte der Gesellschaft wird zunehmend empfänglich für extremistische und demokratiefeindliche Positionen.“

Weiterlesen