Rede · 24.01.2001 Verbraucherzentrale im Landesteil Schleswig

In Ihrer Rede zur Debatte über den Verbraucherschutz in Schleswig-Holstein sagte Silke Hinrichsen unter anderem:

Durch den heutigen gemeinsamen Antrag wird die Möglichkeit ergriffen, um im Verbraucherschutz Schleswig-Holstein e.V. neue Strukturen aufzubauen.
Es ist uns allen bewusst, dass die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V. bei den derzeitigen Kürzungen der Mittel nicht wie bisher agieren kann, dazu hat es auch schon ausführliche Gespräche und Pressemitteilungen gegeben. Es war zu entnehmen, dass die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V. bei dem derzeitigen Stand der Mittelzuweisungen nach ihrem Konzept gezwungen ist, 15 von 18 Beratungsstellen zu schließen. Dies ist keine positive Entwicklung. Aber ein wirklich neues Konzept und eine Weiterentwicklung der Aufgaben ist hierbei nicht zu erkennen.

Die verbleibenden drei Beratungsstellen befinden sich nach Auskunft der Verbraucherzentrale danach nur noch im Landesteil Holstein - und zwar in Kiel, Lübeck und Norderstedt. Diese Entscheidung der Verbraucherzentrale ist für den SSW nicht zufrieden stellend. Wir hätten uns gewünscht, dass der nördliche Landesteil auch Berücksichtigung gefunden hätte und dass man dort weiterhin eine Verbraucherzentrale erhalten hätte. Der Name Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein e.V. wäre dann auch noch zutreffend. Eine solche Entwicklung fände ich sehr bedauerlich. Daher freue ich mich wirklich sehr über diesen gemeinsamen Antrag, mit dem wir es hoffentlich hinbekommen, dass es weiterhin im ganzen Land eine persönliche Beratung gibt.

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