Pressemitteilung · 04.10.2023 Wikingeck: Der Bund muss sich deutlich stärker an den Kosten beteiligen!

Zum heutigen Beginn der Sanierungsmaßnahmen am Wikingeck in Schleswig erklärt der umweltpolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

Heute endlich ist der Tag, für den wir so lange gekämpft haben: Mit dem Beginn der Sanierungsarbeiten am Wikingeck geht es einer der größten Umweltsünden Schleswig-Holsteins an den Kragen.
Mein Respekt und Dank gilt allen guten Kräften, die diesen Erfolg möglich gemacht haben. Allen voran der Kreis Schleswig-Flensburg, in dem Politik und Verwaltung das Vorhaben nicht nur energisch voran getrieben haben, sondern auch noch in finanzielle Vorleistung gehen.
Denn obwohl ein Großteil der kontaminierten Fläche im Eigentum des Bundes steht, weigert sich die Bundesregierung beharrlich, entsprechende finanzielle Verantwortung zu übernehmen.
Im Jahr 2020 hatte der damalige Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, noch zugesagt, der Bund werde zwei Drittel der Sanierungskosten übernehmen. Davon will der heutige Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) aber nichts mehr wissen, sondern sich lediglich mit 12 Prozent beteiligen. Das ist ganz schlechter Stil.
Ich wünsche dem Kreis und der mit den Maßnahmen beauftragten Arbeitsgemeinschaft "Altlastensanierung Wikingeck" gutes Gelingen, und dass sich die Sanierungskosten  tatsächlich in dem veranschlagten Rahmen bewegen.
Von der Bundesregierung erwarte ich, dass sie endlich Klarheit schafft und sich auskömmlich an den Sanierungsmaßnahmen beteiligt. Hier ist das letzte Wort ganz sicher noch nicht gesprochen!

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 18.03.2026 Preiswucher an der Zapfsäule stoppen – Mobilität darf kein Luxus werden

Anlässlich der durch den Krieg in Nahost stark gestiegenen Energiepreise in Deutschland fand heute im schleswig-holsteinischen Landtag eine Debatte über Möglichkeiten zur Entlastung der Menschen statt. Der Fraktionsvorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, spricht sich für eine befristete Senkung der Energiesteuer sowie zeitlich begrenzte Preiserhöhungen an Tankstellen aus.

Weiterlesen

Rede · 19.03.2026 Gesundheit und Pflege beim neuen Gesetz zur Integration und Teilhabe mitdenken!

Es ist an der Zeit, wieder nach vorne gerichtet über Integration und Teilhabe zu sprechen. Als SSW vertreten wir die klare Haltung: Alle Menschen, die in unserem Bundesland leben, müssen sich willkommen fühlen.

Weiterlesen

Rede · 19.03.2026 Bei der Digitalisierung müssen alle mitgenommen werden

Mehr Tempo, weniger Bürokratie: Der Gesetzentwurf setzt wichtige Impulse wie das Once-Only-Prinzip und digitale Servicekonten. Aber wir müssen aufpassen, dass es nicht zu Umsetzungsproblemen, fehlenden Mitteln und möglichen Ausschlüssen kommt. Digitalisierung ist nur dann erfolgreich, wenn sie alle mitnimmt und Grundrechte gewahrt bleiben.

Weiterlesen