Pressemitteilung · 19.08.2011 CO2-Endlagerung: Die Nordsee ist keine Seltersflasche

Zur heute vom Naturschutzbund BUND veröffentlichten Studie zur CO2-Endlagerung im Meeresgrund erklärt der umweltpolitische Sprecher der SSW-Landtagsfraktion, Flemming Meyer:

„Die Bundeskanzlerin hat schon früher die CCS-Technologie verharmlosend mit einer Mineralwasserflasche verglichen. Die Nordsee ist aber keine Glasflasche, sondern ein kompliziertes Ökosystem mit vielen Lebewesen, die nicht in Sprudelwasser leben können. Für das Wattenmeer, seine Anwohner und seine Nutzer wäre eine Entweichung von Kohlensäure aus dem Meeresgrund fatal.

Auch wenn potenzielle CO2-Endlager in der Nordsee in die Zuständigkeit des Bundes fallen, darf Schleswig-Holstein nicht tatenlos zusehen. Fische können keine Bürgerbewegung gründen, deshalb ist es umso mehr die Verantwortung unserer Landesregierung dafür zu sorgen, dass unser Ökosystem vor solchen unsinnigen Risiken geschützt wird. Die Landesregierung muss am 23. September im Bundesrat das CCS-Gesetz ablehnen.“


Die Studie des BUND finden Sie hier

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Pressemitteilung · 30.09.2026 Minderheitenberichte: Jetzt ist der Erhalt auch parlamentarisch festgezurrt

Der Innen- und Rechtsausschuss des Schleswig-Holsteinischen Landtags hat heute den gemeinsamen Änderungsantrag von SSW, CDU und Bündnis 90/Die Grünen zum Erhalt der kommunalen Minderheitenberichte beschlossen. Damit ist die ursprünglich von der Landesregierung geplante Streichung der Berichtspflicht vom Tisch. Hierzu erklärt der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer:

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Rede · 08.10.2026 Kulturelle Vielfalt erhalten!

„Gesellschaftlich gesehen ist die KSK eine bewusste Unterstützung des Kulturbereiches. Die Versicherten bringen die Hälfte der Leistungen selbst auf, die Verwerter tragen mit 30 % bei und der Bund schießt 20 % dazu. Diese Unterstützung könnte ausgeweitet werden: sowohl was die Verwerter angeht, aber eben auch den Bund.“

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Rede · 08.10.2026 Regionale Schlachtstrukturen sichern – Tiertransporte verkürzen

„Wenn die lokalen Schlachthöfe in der Fläche verschwinden, müssen Schlachttiere zwangsläufig immer längere Wege zurücklegen. Was früher innerhalb eines Landkreises machbar war, wird dann zu einer stundenlangen Tortur für die Schlachttiere quer durch die Republik bis über die europäischen Außengrenzen hinweg. Das ist ökonomisch unsinnig, ökologisch widersinnig und mit unseren ethischen Maßstäben und dem Tierwohl unvereinbar.“

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