Pressemitteilung · 16.05.2003 Flensburger Hochschulen müssen schnell gemeinsame Lösung finden

Die SSW Abgeordneten im Landtag fordern die Flensburger Hochschulen auf, bis zum Hochschul-Symposium am 20. Mai eine einvernehmliche Lösung für den Erhalt der Studiengänge am Institut für Internationales Management zu finden. Das sagt die bildungspolitische Sprecherin des SSW im Landtag, Anke Spoorendonk:

„Wenn die Studiengänge gerettet werden sollen, dann müssen sich die Flensburger Hochschulen auf eine gemeinsam getragene Alternative zum „Erichsen-Vorschlag“ verständigen, die auch von der Syddansk Universitet voll akzeptiert wird. Eine Zeit lang sah es so aus, als wäre eine solche Lösung in Grundzügen gefunden. Jetzt hat die Fachhochschule, aber einen eigenen Vorschlag gemacht, der kurzsichtig ist, wenn es um die Interessen der Region geht.

Wir fordern alle Beteiligten auf, noch einmal in sich zu gehen und die verbleibende Zeit intensiv für die Suche nach einer guten Lösung zu nutzen. Nur gemeinsam – und mit der Syddansk Universitet – können beide Hochschulen erreichen, dass die Studiengänge am Institut für Internationales Management keinen Schaden nehmen oder gar zerstört werden. Es liegt nicht zuletzt an der Fachhochschule, ihre Verantwortung für die Region zu übernehmen. Langfristig werden alle in und um Flensburg – auch die FH – verlieren, wenn die Studiengänge baden gehen.

Sollten die Flensburger Hochschulen nicht zu einer befriedigenden Lösung kommen, dann ist es für den SSW im Landtag aber auf jeden Fall keine akzeptable Alternative, das Erichsen-Gutachten eins-zu-eins umzusetzen und die betroffenen Studiengänge an die FH zu überführen. Wir wissen, dass an der Fachhochschule auch hervorragende Leistungen erbracht werden. Das steht außer Zweifel. Sie ist aber nicht die richtige Heimat für die Lehrenden und Studierenden des Instituts für Internationales Management.“

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 03.12.2025 Gesundheit darf nicht kaputtgespart werden

Zum Vorschlag des GKV-Spitzenverbands über ein Milliarden-Sparpaket zur Verhinderung drohender Anstiege der Krankenkassenbeiträge erklärt der gesundheitspolitische Sprecher des SSW, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Kiel · 04.12.2025 Kieler Wirtschaft stützt Olympia: Chance mit Verantwortung nutzen

Zur Gründung der „Feuer und Flamme für Kiel GmbH“ und der Rolle der Kieler Wirtschaft in der Olympia-Bewerbung erklärt Ratsherr Marcel Schmidt, Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel:

Weiterlesen

Pressemitteilung · 03.12.2025 SSW fordert verlässliche Dokumentation in der Abschiebehaft

Zum heutigen Bericht der Landesregierung im Innen- und Rechtsausschuss über die öffentlich gewordenen Vorwürfe eines mutmaßlichen gewaltsamen Übergriffs in der Abschiebehaft Glückstadt erklärt die innen- und rechtspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen