Pressemitteilung · 29.06.2006 Friesisch-Unterricht im neuen Schulgesetz stärken

Der SSW fordert, dass bei der geplanten Änderung des Schulgesetzes auch der Friesisch-Unterricht gestärkt wird. „Wenn der Landtag im Herbst ein neues Schulgesetz für Schleswig-Holstein beschließt, dann muss darin auch enthalten sein, dass der Friesischunterricht für die Kinder an Nordfrieslands Schulen besser abgesichert und die Minderheitensprache Friesisch formell als zweite Fremdsprache anerkannt wird“, erklärt der Landtagsabgeordnete Lars Harms nach einem Besuch der SSW-Abgeordneten im Nordfriisk Instituut in Bredstedt.

Lars Harms und Anke Spoorendonk wollen sich außerdem dafür einsetzen, dass das Land dem Nordfriisk Instituut eine größere Planungssicherheit gewährleistet: „Die Arbeit des Instituts ist weitgehend von Projektmitteln abhängig,  die immer wieder aufs Neue beantragt werden müssen. Das Nordfriisk Institut hat heute schon formell nur 5,5 Stellen, es gibt hier also nichts zu sparen. Da zudem keine Partei die Arbeit des Instituuts in Frage stellt, ist es höchste Zeit, dass der Landtag es mit vergleichbaren Einrichtungen gleichstellt und ihm Planungssicherheit gibt. Wir werden dafür werben, dass die Zuschüsse des Landes dynamisiert und verstetigt werden“, kündigt Lars Harms für den SSW an.

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 22.10.2020 Auch kleine Grenzübergänge müssen geöffnet bleiben

Zu den heute vom dänischen Außenministerium bekanntgegebenen Reisewarnungen erklärt der Landesvorsitzende des SSW, Flemming Meyer:

Weiterlesen
Lars Harms am Meer

Pressemitteilung · 21.10.2020 Zutiefst enttäuschend

In seinem Antrag „Solidarität mit den kurdischen Minderheiten“ hatte sich der SSW für eine Bundesratsinitiative zur Aufhebung des geltenden PKK-Betätigungsverbots ausgesprochen. In der heutigen Sitzung des Innen- und Rechtsausschusses lehnten Jamaika und SPD nicht nur eine schriftliche Anhörung zum Thema ab, sondern auch den Antrag in der Sache. Hierzu erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Kiel · 21.10.2020 SSW-Ratsfraktion zu den Pollern am Bebelplatz: weder gut für die Verkehrswende noch für die Stadteilentwicklung

Die SSW-Ratsfraktion verurteilt das unabgesprochene Aufstellen von Pollern am Elmschenhagener Bebelplatz als missglückten Beitrag zur Verkehrswende und in der Gesamtschau als Symptom einer unzureichenden Entwicklungspolitik für die Kieler Stadtteile. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Ratsherr Marcel Schmidt:

Weiterlesen