Pressemitteilung · 24.01.2008 Insel-Post ist gewährleistet

Die Landesregierung hat auf Anfrage des SSW-Abgeordneten Lars Harms  erklärt, dass die Postdienstleistungen auf den nordfriesischen Inseln und Halligen auch nach einer möglichen Privatisierung sichergestellt sind. „Die Landesregierung hat nachvollziehbar  dargestellt, dass die Unternehmen auch nach einer Privatisierung der Post oder der Postdienstleistungen verpflichtet sind, eine Grundversorgung der Insel- und Halligbewohner zu leisten. Es geht um ein Grundbedürfnis, für das die Politik weiterhin Verantwortung übernehmen wird“, sagt der wirtschaftspolitische Sprecher des SSW im Landtag, Lars Harms.

Der nordfriesische Abgeordnete hat soeben eine Antwort auf seine Kleine Anfrage zu diesem Problem bekommen. Darin erklärt das Wirtschaftsministerium, dass „ein Mindestangebot an Postdienstleistungen in einer bestimmten Qualität und zu erschwinglichen Preisen“ im Postgesetz festgeschrieben ist.

„Die Landesregierung hat zudem auf meine Anfrage hin erklärt, dass sie gegebenenfalls über den Bundesrat entsprechende Auflagen der zuständigen Bundesnetzagentur für die Postdienstleister einfordern würde, falls Probleme entstehen. Entsprechende Sorgen der Insulaner, die unter anderem auf Föhr geäußert wurden, sind also vorerst ausgeräumt, freut sich Lars Harms.


Den gesamten Wortlaut der Kleinen Anfrage des Abgeordneten Harms (Landtags-Drucksache 16/1794) und die Antwort der Landesregierung können Sie über unseren Pressesprecher beziehen.

Weitere Artikel

Rede · 07.05.2026 Krieg in Nahost trifft auch Schleswig-Holstein

Zum mündlichen Bericht der Landesregierung über die wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges im Nahen Osten erklärt die wirtschafts- und energiepolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Rede · 08.05.2026 Sonntagseinkauf pragmatisch weiterentwickeln

„Statt auf starre Grenzwerte bei Fläche und Einwohnerzahl zu setzen, sollten wir die Sonntagsöffnung personalloser Märkte dort ermöglichen, wo sie dem tatsächlichen Bedarf der Menschen vor Ort entspricht.“

Weiterlesen

Rede · 08.05.2026 Ersatzschulen nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen!

„Während die Sachkosten für die öffentlichen Schulen laufend angepasst werden, bekommen die Ersatzschulen, Schülerkostensätze basierend auf historischen Sachkosten Berechnungen. In einigen Kommunen kommt es zwischen den Sachkostenbeträgen für Schüler einer öffentlichen Schule und Schülern einer Ersatzschule zu einer erheblichen Differenz zu Lasten der Ersatzschulen.“

Weiterlesen