Pressemitteilung · 21.09.2011 Inselferien: Alle Familien sollten die Chance haben

Zum geplanten Modellversuch mit einer besonderen Schulferienregelung für die Nordseeinsel Sylt erklärt die Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Anke Spoorendonk:

„Bildungsminister Dr. Klug hat sich lange unseren Forderungen nach einer besonderen Inselregelung bei den Schulferien widersetzt. Insofern ist es immerhin ein kleiner Schritt in die richtige Richtung, dass nun zumindest die Sylter Familien eine Chance auf gemeinsame Frühjahrsferien bekommen. Wir werden uns aber weiterhin dafür stark machen, dass ab 2013 die Eltern auf allen nordfriesischen Inseln die Chance bekommen, zumindest im Frühjahr den Urlaub gemeinsam mit ihren Kindern zu verbringen. Zu diesem Zeitpunkt hat das Land hoffentlich einen neuen Bildungsminister, der nicht die Einheitsferien höher wertet als die Interessen der Inselfamilien.“


Weitere Artikel

Pressemitteilung · 19.08.2026 Madsens Fährenplan ist politisches Blendwerk

Zur heutigen Beratung über die Fährverbindung Missunde im Wirtschaftsausschuss erklärt die verkehrspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Rede · 26.08.2026 Sprachenarbeit endlich zukunftsfähig machen!

„Das A und O der Sprachenarbeit ist die Hauptamtlichkeit. Wenn die Landesregierung den Verfassungsauftrag ernst nimmt, muss sie selbstverständlich die institutionelle Förderung absichern. Das niederdeutsche Zentrum in Leck leistet Überragendes, muss aber personell weiter verstärkt werden, damit die Ehrenamtliche verlässliche Ansprechpartner bekommen.“

Weiterlesen

Rede · 26.08.2026 Prioritäten setzen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt!

„Für uns als SSW ist die entscheidende Frage in diesem Haushalt nicht nur, wie viel Geld fehlt. Die entscheidenden Fragen lauten: Was machen wir mit dem Geld, das da ist? Welche Prioritäten setzen wir? Und werden wir diese Prioritäten auch dauerhaft finanziell absichern? Denn Prioritäten setzen heißt Verantwortung übernehmen – und zwar nicht nur bei den Ausgaben, sondern auch bei den Einnahmen. Gerade in einer so angespannten Haushaltslage dürfen wir nicht die Zukunft gegen die Gegenwart ausspielen. Wir brauchen einen ehrlichen Haushalt, der notwendige Konsolidierung mit Investitionen in Bildung, die Kommunen, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Zukunft verbindet und der bei der Einnahmeseite genauso mutig ist wie bei den Einsparungen.“

Weiterlesen