Pressemitteilung · 21.01.2008 JAW Süderbrarup: Der Landrat muss endlich alle Alternativen prüfen

Der SSW kritisiert, dass der Landrat im Kreis Schleswig-Flensburg nicht alle Möglichkeiten zum Erhalt des Jugendaufbauwerks (JAW) in Süderbrarup prüft. „Die Kreisverwaltung verhandelt zurzeit mit einem einzelnen Betreiber und lässt andere Möglichkeiten außer Acht. Damit riskiert der Landrat, dass uns die Zeit davonläuft, denn schon im Februar muss eine Entscheidung fallen“, warnt der Vorsitzende der SSW-Kreistagsfraktion, Flemming Meyer.

 „Bogislav Tessen von Gerlach hat im Neujahrsinterview mit dem Flensburger Tageblatt geäußert, dass auch schon an eine Schließung des JAW Süderbrarup gedacht werden müsste. Statt die Flinte schon vorbeugend ins Korn zu werfen sollte der Landrat aber lieber endlich alle Möglichkeiten zur Rettung des JAW’s prüfen.

In der Dezember-Sitzung des Kreistags haben der SSW und die SPD gemeinsam konkrete Vorschläge dafür vorgelegt, wie das JAW in Süderbrarup als Reha-Einrichtung für besonders benachteiligte Jugendliche gesichert werden kann. Wir haben die Kreisverwaltung aufgefordert, die Möglichkeiten einer erweiterten Nutzung und auch einen Zusammenschluss mit dem JAW in Schleswig zu prüfen. Bisher liegen uns aber keine Informationen darüber vor, dass die Kreisverwaltung etwas in diese Richtung unternommen hat. Offenbar verhandelt sie weiterhin nur mit einem möglichen Betreiber.

Es wäre Fatal wenn diese Verhandlungen scheitern und für Alternativen keine Zeit mehr wäre, weil der Kreis zu lange auf ein falsches Pferd gesetzt hat. Viel Zeit bleibt dafür nicht mehr, denn wenn das JAW auch nach den Sommerferien 2008 weiter arbeiten soll, dann muss der Kreistag schon im Februar eine Entscheidung treffen. Wenn der Landrat jetzt keinen sicheren Plan zur Rettung des JAW Süderbrarup vorlegen kann, dann muss er unsere Alternativvorschläge umgehend prüfen.“

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