Pressemitteilung · 08.06.2010 Koalition des Abbruchs

Zu der heutigen Sondersitzung des Bildungsausschusses zum Bildungsgipfel am kommenden Donnerstag erklärt die Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Anke Spoorendonk:

„Der erste Bildungsgipfel in Dresden vor zwei Jahren hat große Erwartungen geweckt, dass mit den Sonntagsreden zur Bildungspolitik endlich Schluss ist. 10% des BIP sollten bis 2015 in die Bildung fließen. Statt dass die Landesregierung dieses Ziel offensiv angeht und endlich in die Bildung des Landes investiert, bleiben nur blutleere Versprechen.
Am deutlichsten wird dies in der Hochschulpolitik des Landes. Wissenschaftsminister Jost de Jager hat in der heutigen Bildungsausschusssitzung wieder einmal deutlich gemacht, dass die Landesregierung in Sachen Hochschulpolitik kein Konzept hat, das den Namen auch verdient. Die wirtschaftswissenschaftlichen Studiengänge an der Universität Flensburg und die Medizin-Studiengänge an der Universität Lübeck sollen weggekürzt und damit Hunderte Studienplätze einfach gestrichen werden. Gleichzeitig will die Landesregierung aber die Ziele des Hochschulpaktes II erreichen und bis 2020 9.700 neue Studienplätze in Schleswig-Holstein generieren. Woher mehr Hochschulplätze kommen sollen, wenn gleichzeitig erfolgreiche und angesehene Studiengänge gestrichen werden, bleibt rätselhaft. Klar ist nur, dass diese Landesregierung keine Koalition des Aufbruchs, sondern des Abbruchs ist.“

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 20.01.2022 Bestätigung und Ansporn zugleich

Zur aktuellen Wahlumfrage von Infratest Dimap im Auftrag des NDR erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Spitzenkandidat Lars Harms:

Weiterlesen

Rede · 26.01.2022 Einsamkeit darf kein Randthema oder Tabu mehr sein

„Eine zielgerichtete, präventive und im Idealfall auch aufsuchende Beratung findet kaum statt. Das müssen wir nicht zuletzt vor dem Hintergrund von Corona ändern.“

Weiterlesen

Rede · 26.01.2022 Mehr Flexibilität für die Kommunen, die es sich leisten können

„Für uns als SSW steht fest, wenn die Möglichkeit, die Straßenausbaubeiträge komplett abzuschaffen nicht mehrheitsfähig ist, dann müssten die Kosten zu mindestens auf so viele Schultern wie möglich verteilt werden.“

Weiterlesen