Pressemitteilung · 08.10.2025 Lyten: Norddeutsch realistisch – aber dennoch mit Vorsicht zu genießen

Zur heutigen Beratung zum Thema Northvolt/Lyten im Wirtschaftsausschuss erklärt die wirtschaftspolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Sybilla Nitsch:

Im Gegensatz zu den wahnsinnig ambitionierten Plänen, die Northvolt ursprünglich für den Batteriezellenstandort Heide hatte, wählt der US-Konzern Lyten einen offenbar deutlich realistischeren Ansatz. Das nehmen wir als positiven Eindruck aus der heutigen Präsentation des Geschäftsführers mit. Mit rund 1000 geplanten Arbeitsplätzen wird auch die Produktionskapazität deutlich geringer ausfallen. Als SSW sind wir weiterhin kritisch-konstruktiv: Kritisch, weil wir den Steuerzahlern im Land ein Northvolt 2.0 nicht zumuten können und auch fraglich ist, wie viel Wertschöpfung tatsächlich herausspringt. Aber auch konstruktiv, denn für die Region Heide würden sich wichtige Chancen als Industriestandort ergeben, die der ganzen Westküste guttun.

Wir erwarten nun schnell Klarheit und appellieren an die Landesregierung, jetzt von Anfang an realistisch und transparent zu agieren und das Risiko unter Einbezug des gesamten Parlaments abzuwägen.

 

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