Pressemitteilung · 07.03.2025 Neues Führungsteam bewirbt sich um Spitzenposten im SSW

Auf einer Pressekonferenz heute in Flensburg warf Sybilla Nitsch ihren Hut in den Ring, um neue Parteivorsitzende des SSW zu werden. Die 44-jährige Husumerin ist bisher erste stellvertretende Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete des SSW.

Sybilla Nitsch erläuterte ihre Kandidatur als Landesvorsitzende:
„Ich bin bereit, mehr Verantwortung für den SSW zu übernehmen. Meine bisherige Parteiarbeit im Landesvorstand und im Kreisverband Nordfriesland habe ich mit großer Leidenschaft und Motivation gemacht. Dabei setze ich auf Teamwork in der Parteiführung und eine enge Zusammenarbeit mit allen Kreisvorständen und Mitgliedern. Ich möchte die erfolgreiche Arbeit meiner Vorgänger fortsetzen und den SSW weiterhin als moderne Minderheitenpartei mit regionaler, sozialer und klimabewusster Politik profilieren. Der SSW muss auch in Zukunft regionale Antworten auf die schweren Herausforderungen geben, die sich weltweit, aber auch vor Ort ergeben. Außerdem möchte ich die engen Verbindungen nach Dänemark und Skandinavien weiter intensivieren, da wir von dort als Minderheitenpartei wertvolle Inspiration für unsere politische Arbeit bekommen.“
Unterstützt wird Nitschs Kandidatur von Svend Wippich, dem zweiten stellvertretenden Landesvorsitzenden und Schatzmeister des SSW, sowie von Sarina Quäck, Beisitzerin im Landesvorstand und Kreistagsmitglied. Gemeinsam treten sie als Team für die Parteiführung an und kandidieren für den Landesvorsitz sowie die stellvertretenden Vorsitzenden-Posten auf dem außerordentlichen Landesparteitag am 5. April in der Wikingerschänke.

Hierzu erklärte der 57-jährige Svend Wippich aus Harrislee:
„Wir treten als Team an und wollen unseren SSW gemeinsam weiter voranbringen. Dabei ist es mir wichtig, dass der SSW weiterhin einen klaren sozialen Kompass hat, aber auch verstärkt den Fokus auf eine nachhaltige, regionale wirtschaftliche Entwicklung legt und sich an den UN-Nachhaltigkeitszielen orientiert. Ich will außerdem daran arbeiten, dass die parteiinternen Angebote weiter digitalisiert werden, damit sich unsere Mitglieder einfacher im SSW vernetzen können. Denn der SSW ist eine Mitgliederpartei und lebt vom Engagement seiner Mitglieder.“

Die 39-jährige Sarina Quäck aus Freienwill ist seit mehreren Jahren im Landesvorstand und im Kreisvorstand des SSW Schleswig-Flensburg aktiv. Sie begründet ihre Kandidatur auch mit der Notwendigkeit, mehr Frauen in Spitzenpositionen der Politik zu bringen:
„Als skandinavisch inspirierte Partei muss der SSW in Zukunft noch stärker Akzente setzen, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Das gilt auch für das politische Ehrenamt, in dem es für Frauen oft schwer ist, Zeit für politisches Engagement zu finden, weil die Strukturen nicht an der Lebenswirklichkeit von Familien ausgerichtet sind. In Skandinavien funktioniert das deutlich besser – und das sollten wir uns in Schleswig-Holstein zum Vorbild nehmen.“
 

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