Pressemitteilung · 05.12.2006 Offshore-Windpark Butendiek: Nordfriesland muss Vorreiter-Region bei den erneuerbaren Energien werden

Der SSW begrüßt den Einstieg irischer Investoren beim geplanten Offshore-Windpark „Butendiek“ vor Sylt. „Damit ist der Bau von Butendiek endlich gesichert. Das Interesse der Iren zeigt, dass Schleswig-Holstein und insbesondere Nordfriesland bei der Umgestaltung unserer Energieversorgung ganz vorn mitspielen kann, wenn nur die Weichen richtig gestellt werden“, erklärt der energiepolitische Sprecher des SSW im Landtag, Lars Harms.

„Die aktuelle Debatte um den Klimawandel hat es wieder ins Bewusstsein aller gerückt, wie wichtig die Entwicklung erneuerbarer Energieträger ist.

Der Einstieg des irischen Unternehmens Airtricity bei „Butendiek“ zeigt, dass  Schleswig-Holstein in dieser Entwicklung ganz vorn mitspielen kann. Deshalb ist es gut, dass nach Auskunft des Wirtschaftsministeriums auch endlich eine Baugenehmigung für diese Anlage vorliegt. Andere nordfriesische Projekte wie die Gewinnung von Energie aus Biomasse müssen ebenso tatkräftig unterstützt werden, um Nordfriesland zur Vorreiterregion bei den neuen Energieformen auszubauen. Dies hilft nicht nur dem Klima, sondern schafft auch neue Arbeitsplätze.

Mit der zukünftigen Förderung eines grenzüberschreitenden Kompetenzzentrums für erneuerbare Energien im deutsch-dänischen Grenzland wird die Landesregierung auch endlich die Weichen dafür stellen, dass die Möglichkeiten unserer Region noch besser ausgeschöpft werden können. Jetzt muss der Wirtschaftsminister nur noch von der aberwitzigen Idee wegkommen, dass wir etwas gewinnen, wenn die unverantwortliche Atomtechnologie weiter genutzt wird.“

  

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