Pressemitteilung · 13.01.2011 Schulgesetz: CDU und FDP verschieben ihren Streit an die Schulen und in die Kommunen

Zur heutigen Beschlussfassung des Landtags-Bildungsausschusses über eine Änderung des Schulgesetzes erklärt die Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Anke Spoorendonk:

"Es ist unverantwortlich, dass die schwarz-gelbe Koalition ein unausgereiftes Schulgesetz durch das Parlament hetzt, nur um ihr Gesicht zu wahren. Es gibt nach der Anhörung im Bildungsausschuss noch eine lange Reihe von Fragen und Kritikpunkten, die CDU, FDP und Bildungsministerium einfach ignorieren. Diese Probleme werden jetzt vor allem auf die lokale Ebene abgewälzt, die die unausgegorenen Änderungen vor Ort umsetzen und finanzieren muss.

Schwarz-Gelb verkauft die Reform als Flexibilisierung, aber in Wirklichkeit geht es darum, dass CDU und FDP sich nicht auf ein vernünftiges Schulkonzept einigen können. Die Koalition verschiebt ihren internen Streit jetzt an die Schulen und in die Kommunen. Das ist verantwortungslos. Den Preis zahlen wieder einmal die Schüler, Eltern und Lehrkräfte, die durch die unausgegorene schwarz-rote Schulreform ohnehin schon genug verunsichert wurden."

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 15.06.2026 Tafeln dürfen nicht an fragwürdigen Rechtsauffassungen scheitern

Zur Debatte um die finanzielle Absicherung der Flensburger Tafeln erklärt der Vorsitzende und sozialpolitische Sprecher der SSW-Fraktion im Landtag, Christian Dirschauer:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Kiel · 16.06.2026 Personalplanung: Konsolidierungskurs nicht leichtfertig aufgeben

Zu der aktuellen Berichterstattung über den Personalbericht der Stadtverwaltung erklärt der Vorsitzende der SSW-Ratsfraktion Kiel, Ratsherr Marcel Schmidt:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Rendsburg-Eckernförde · 16.06.2026 Klares "Ja" zur geschlechtergerechten Sprache

Die SSW-Kreistagsfraktion spricht sich deutlich gegen die Rückkehr zum Gebrauch des generischen Maskulinums innerhalb der Kreisverwaltung aus.

Weiterlesen