Pressemitteilung · 15.06.2001 Vertrag zwischen Schleswig-Holstein und Sønderjylland ist pragmatisch und vernünftig

Die Vorsitzende des SSW im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Anke Spoorendonk, begrüßte den heute auf den Ochseninseln abgeschlossenen Vertrag zwischen dem Land Schleswig-Holstein und dem Amt Sønderjylland als einen pragmatischen und vernünftigen Schritt nach vorne in der regionalen Zusammenarbeit:

„Der SSW begrüßt, dass im Mittelpunkt der angepeilten Zusammenarbeit gemeinsame grenzüberschreitende Projekte zwischen dem Land Schleswig-Holstein und Sønderjyllands Amt stehen sollen. Anstatt auf Luftschlösser in Namen der europäischen Integration zu setzen, baut dieser Vertrag also auf ganz konkrete Absprachen und Zielsetzungen in der regionalen Zusammenarbeit. Genau dafür tritt der SSW schon seit Jahren ein.“

Einziger Wehrmutstropfen war laut Spoorendonk, dass die Minderheiten des Grenzlandes - die dänische Minderheit, die Friesen und die deutsche Minderheit - im ersten Vertragstext keine Erwähnung gefunden hatten:

„Wir freuen uns seitens des SSW, dass im Vertragstext jetzt auch auf die Bedeutung der Minderheiten für die grenzüberschreitende Zusammenarbeit hingewiesen wird. Viele konkrete Probleme wurden – und werden auch heute noch über die Minderheiten im Grenzland gelöst. Die Minderheiten werden auch weiterhin eine wesentliche Rolle als Brückenbauer und Kulturvermittler spielen,“ so Anke Spoorendonk.

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 22.09.2022 Stefan Seidler: Küstenschutz muss Priorität haben

"Als Vertreter eines Küstenlandes habe ich inzwischen das Gefühl, dass die Bedrohung durch steigende Wasserpegel, Sturmfluten und häufiger auftretende Hochwasser von der Bundesregierung nicht ernst genug genommen wird!"

Weiterlesen

Rede · 28.09.2022 Der NOK leistet einen erheblichen Beitrag zum Klimaschutz

„Leider müssen wir feststellen, dass Berlin die Bedeutung des NOK’s immer noch nicht erkannt hat. Gerade in Zeiten der Energiekrise ist der Kanal für die Wirtschaft von immenser Bedeutung. Die Versorgung der Märkte in Nord- und Ostsee spielen auch bundesweit eine Rolle.“

Weiterlesen

Rede · 28.09.2022 Die Menschen erwarten konkrete Unterstützung von uns

„Wir müssen die Menschen wirkungsvoll entlasten. Nirgendwo in Europa ist die Abgabenlast auf Energie so hoch wie in Deutschland. Und der Bund vierdient hier fleißig. Statt nun halbherzig nach einem rechte-Tasche-linke-Tasche Prinzip Entastungspakete zu beschließen, wäre es für die Bundesregierung doch ein Leichtes, die Abgaben auf die Energie zu senken.“

Weiterlesen