Pressemitteilung · 15.09.2010 Asylbewerber: Stadt Flensburg soll „Verlassensgebühr“ endgültig abschaffen

Die SSW-Landtagsabgeordnete Silke Hinrichsen hat die Stadt Flensburg aufgefordert, gänzlich auf Gebühren zu verzichten, wenn Asylbewerber die Stadt verlassen wollen. „Flensburg ist die einzige Ausländerbehörde in Schleswig-Holstein, die diese Verwaltungsgebühr noch kennt. Das ist einfach nur beschämend“, sagt die innenpolitische Sprecherin der SSW-Landtagsfraktion, Silke Hinrichsen. Die Flensburger Abgeordnete hat Oberbürgermeister Tscheuschner schriftlich gebeten, die Gebühr für die so genannte „Verlassenserlaubnis“ nicht nur auszusetzen sondern endgültig abzuschaffen.

„Die Stadt Flensburg hat in der vergangenen Woche die Gebühr von 10 Euro pro Verlassenserlaubnis nur ausgesetzt. Damit hält die Stadt sich weiterhin die Möglichkeit offen, Asylbewerber zur Kasse zu bitten, die die Stadtgrenzen überqueren wollen. Da es um Menschen geht, die von 68 % des Hartz IV-Satzes leben müssen, grenzt dieses Vorgehen an Wegelagerei. Es verhindert, dass die Menschen sich frei bewegen können und steht so ihrer Integration im Wege.“



Weitere Artikel

Pressemitteilung · 17.06.2026 Günther hat heute eine Chance verpasst

Zur Debatte im Landtag über die Konsequenzen aus dem Urteil des Landesverfassungsgerichts und dem Sonderbericht des Landesrechnungshofs zur Northvolt-Wandelanleihe erklären der Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, sowie die wirtschaftspolitische Sprecherin, Sybilla Nitsch:

Weiterlesen

Rede · 17.06.2026 Modellprojekt „Grundschule bis zur Klasse sechs“ für die Westküste

„Aktuell kämpfen im mittleren Nordfriesland mindestens drei Gemeinden für den Erhalt ihrer Grundschule, da sie nicht genug Kinder beschulen. Hier könnte doch ein Modellprojekt „Grundschule bis zur Klasse sechs“ die Rettung sein. Das würde auch die Gemeinschaftsschule in Bredstedt und die Gymnasien in Niebüll und Husum entlasten.“

Weiterlesen

Rede · 17.06.2026 Die Fischerei gehört auf´s Meer und nicht ins Museum!

„Der SSW ist überzeugt: Wer die Fischerei erhalten will, darf sich nicht darauf beschränken, ihren Rückgang zu verwalten. Wer die Fischerei erhalten will, muss ihr eine Zukunft ermöglichen. Nicht als Museumsstück. Nicht als Nebenerwerb. Nicht ausschließlich als Dienstleister für Monitoring und Naturschutz. Sondern als lebendigen, modernen und wirtschaftlich tragfähigen Bestandteil unseres Landes.

Weiterlesen