Pressemitteilung · 16.02.2009 Die HSH Nordbank wird ihrem Namen nicht gerecht

Der SSW kritisiert, dass die HSH Nordbank keine Aussage darüber treffen kann, wie groß der regionale Anteil ihrer Geschäftstätigkeit ist. Aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage des SSW-Abgeordneten Lars Harms geht hervor, dass unterhalb der nationalen Ebene keine Statistiken über das Geschäftsvolumen und die Kreditvergabe der Bank vorliegen. „Wenn die HSH Nordbank nicht einmal in der Lage ist zu sagen, wie groß ihr Engagement in Norddeutschland wirklich ist, dann stellt sich die Frage, ob sie noch die Bank des Landes ist und bleiben sollte“, sagt der wirtschaftspolitische Sprecher des SSW im Landtag.

„In den letzten Monaten haben wir immer mehr Gründe bekommen, nicht an der HSH-Nordbank festzuhalten. Sollte es aber wirklich so sein, dass die Bänker nicht einmal ihren Mehrwert für die Unternehmen und Bürger in Schleswig-Holstein und Hamburg darstellen können, dann gibt es außer den Arbeitsplätzen in Kiel überhaupt keinen Grund mehr, weshalb Schleswig-Holstein an der ehemaligen Landesbank festhalten sollte.

In der aktuellen Situation würde Schleswig-Holstein durch einen Verkauf der Bankanteile haushoch verlieren. Sollte es aber jemals wieder gelingen, diese abgewrackte Braut so weit aufzuhübschen, dass jemand sie nehmen will, dann darf die Landesregierung keine Sekunde mehr zögern.“

Die Antwort der Landesregierung auf die Kleine Anfrage von Lars Harms zur „Kreditvergabe durch die HSH-Nordbank“ (Landtags-Drucksache 16/2442) finden Sie in unserem Presseservice hier

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 20.01.2022 Bestätigung und Ansporn zugleich

Zur aktuellen Wahlumfrage von Infratest Dimap im Auftrag des NDR erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Spitzenkandidat Lars Harms:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Kiel · 21.01.2022 Uni-Ausbau am Bremerskamp: Wichtiger Schritt für die Uni und für Kiel

Zur Vorstellung der Ausbaupläne für das Gelände am Kieler Bremerskamp durch Universität und Land erklärt Marcel Schmidt, Vorsitzender der SSW-Ratsfraktion Kiel:

Weiterlesen

Pressemitteilung · Kiel · 21.01.2022 Personalaufwuchs der Stadtverwaltung: Kiel braucht finanzielle und personelle Handlungsfähigkeit

In der Personalentwicklung der Landeshauptstadt Kiel spricht sich die SSW-Ratsfraktion eindeutig für einen geregelten Stellenaufwuchs aus. Sie stellt in diesem Zusammenhang allerdings auch klar, dass dieser Aufwuchs gebremst werden muss, sobald ein Gleichgewicht zwischen der personellen und der finanziellen Handlungsfähigkeit der Stadtverwaltung gefunden ist. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende Ratsherr Marcel Schmidt:

Weiterlesen