Pressemitteilung · 19.09.2005 Landesregierung zeigt Desinteresse an der Wirtschaft im nördlichen Landesteil

Die SSW-Landtagsabgeordnete Anke Spoorendonk fordert die Landesregierung auf, sich aktiv um die Folgen der Schließung der SPAR-Zentrale in Flensburg zu kümmern. „Der stufenweise Tod des SPAR-Großhandelslagers hat erhebliche Folgen für die betroffenen Arbeitnehmer und für den Handel in der Region“, warnt Anke Spoorendonk, die heute ein Gespräch mit dem Betriebsrat des Flensburger SPAR-Lagers geführt hat.

„Innerhalb der nächsten Monate werden in Flensburg die letzten 65 Arbeitsplätze bei SPAR wegfallen. Dies hat nicht nur gravierende Folgen für die betroffenen Beschäftigten, die keine neue Berufsperspektive haben. Auch der ländliche Einzelhandel im nördlichen Landesteil wird dieses deutlich zu spüren bekommen, weil SPAR als einzige auch Dorfläden beliefert.

Die Landesregierung glänzt aber einmal mehr durch ihr Desinteresse an der Wirtschaftspolitik im Norden des Landes. Es wird Zeit, dass sie endlich einmal beweist, dass sie nicht nur Wirtschaftspolitik für den Hamburger Rand betreiben kann.“

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