Pressemitteilung · 12.03.2018 Plastik in der Schlei: SSW verlangt Aufklärung

Wie konnte es passieren, dass zwei Jahre lang Plastikteile in die Schlei gelangen, und wer kommt für die Beseitigung der Schäden auf? Der SSW fordert umfassende Aufklärung der Plastikeinträge in die Schlei. 

Der umweltpolitische Sprecher des SSW im Landtag, Flemming Meyer, ist schockiert: „Wie den Medien zu entnehmen war, hat der Kreis Schleswig-Flensburg  bereits seit 2016 Eingaben erhalten, wonach Plastikteile in die Schlei gelangen. Dass heißt, zwei Jahre lang wurden hochsensible Vogelbrutgebiete mit Plastikmüll geflutet, ohne dass die Öffentlichkeit davon erfuhr. Das ist empörend“, so Meyer. 

Der Umweltpolitiker will es genau wissen und hat deshalb in der letzten Woche eine kleine Anfrage an Umweltminister Habeck (Drucksache 19/538) geschickt, um sich ein Bild vom Umfang der Schäden zu machen, und wer dafür aufkommt. 

Während im Kreis Schleswig-Flensburg vor allem die Schuldfrage diskutiert wird, fordert der SSW-Kreistagsabgeordnete Bjørn Ulleseit Land und Kreis auf, jetzt schnell und geschlossen zu reagieren: 

„Jetzt gilt es dringend sicherzustellen, dass das installierte Sieb wirklich alle Partikel herausfiltert, so dass kein weiteres Plastik in die Schlei gelangt. Wichtig ist zudem, dass die betroffenen Bereiche der Schlei noch vor Beginn der Brutzeit gereinigt werden“, so Ulleseit, der für den SSW  im Regionalentwicklungsausschuss des Kreises sitzt.

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 29.11.2021 Fehmarnbeltquerung: Der Bund hat noch ein Versprechen einzulösen!

Zum heutigen ersten Spatenstich für die Hinterlandanbindung der Fehmarnbeltquerung erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Weiterlesen

Pressemitteilung · 29.11.2021 Presseeinladung: Landesparteitag des Südschleswigschen Wählerverbands

am Sonnabend, den 4. Dezember ab 9:00 Uhr in der A.P. Møller Skolen, Fjordallee 1, 24837 Schleswig

Weiterlesen

Pressemitteilung · Flensburg · 29.11.2021 Grenzüberschreitende Investitionen: SSW-Fraktion fordert zentralen Ansprechpartner für Startups im Grenzland

Susanne Schäfer-Quäck: „Die Betriebe benötigen eine 112-Option.“

Weiterlesen