Pressemitteilung · 26.05.2015 Wir hoffen auf weitere Nachahmer

Zur Ankündigung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Daniel Günther, er wünsche sich und werbe für eine Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften in Deutschland, erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Ich begrüße, dass es nun offensichtlich auch in der CDU Schleswig-Holstein langsam zu einem Umdenken in Sachen Gleichstellung Homosexueller kommt. 

Die Wahrnehmung trügt den Fraktionsvorsitzenden nicht: Die Zustimmung für einen solchen Schritt in der Bevölkerung ist sehr groß. Das ist sie bereits seit einiger Zeit. Nur eben nicht in der CDU. 

Bereits im März 2013 haben alle im Landtag vertretenen Parteien - bis auf die CDU – die Landesregierung aufgefordert, sich auf Bundesebene und im Bundesrat für die vollständige Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften mit der Ehe einzusetzen. 

Ich hoffe, dass der Sinneswandel des CDU-Fraktionsvorsitzenden noch viele weitere Funktionsträger in der Union erreicht. Gern auch den Bundestagsabgeordneten und designierten CDU-Spitzenkandidaten zur Landtagswahl Ingbert Liebing. 

Wie wär’s Herr Liebing: Sie könnten ihre Stimme – im Gegensatz zu Ihrem Abstimmungsverhalten beim Frackinggesetz, zur CO2-Speicherung oder zur AKW-Laufzeitverlängerung – direkt einmal zum Wohle der Bürger einsetzen! 

Weitere Artikel

Rede · 27.01.2023 Nein zu CCS - für das Klima, für die Natur und für die Menschen in unserem Land

„Für den SSW sage ich ganz klar: die CCS-Technologie ist nicht geeignet, um unsere Klimaziele zu erreichen. CCS ist teuer und hat einen enormen Energieaufwand. Einzig die Reduktion des CO2-Ausstoßes kann hierfür Sorge tragen.“

Weiterlesen

Rede · 27.01.2023 Ganztagsbetreuung früher umsetzten - Betreuungslücken schließen

Jette Waldinger-Thiering zu TOP 25 - Ganztagsbetreuung im Grundschulalter früher umsetzten- Betreuungslücken schließen. (Drs. 20/583)

Weiterlesen

Rede · 27.01.2023 Keine versteckte Steuererhöhung durch geänderte Grundsteuer

„Die Leute sind genug belastet. Das Aufkommen aus der Grundsteuer darf deshalb in 2025 nicht höher sein, als das Aufkommen in diesem Jahr. Hier muss es in jedem Fall Transparenz geben.“

Weiterlesen