Pressemitteilung · 05.05.2015 Packen wir’s gemeinsam an!

Zum heutigen Kabinettsbeschluss zum Handlungsplan Sprachenpolitik erklärt der Vorsitzende des SSW im Landtag, Lars Harms:

Dass wir eine einzigartig große Sprachenvielfalt im Land haben, ist eine Sache. Eine andere ist, dass wir auf allen politischen Ebenen Grundlagen dafür schaffen müssen, dass unsere Sprachen in allen Belangen des täglichen Lebens tatsächlich genutzt und gelebt werden können. 

Genau dies hat sich die rot-grün-blaue zum Ziel gemacht. Und genau hier setzt der von der Minderheitenbeauftragten Renate Schnack erarbeitete Handlungsplan Sprachenpolitik an: Er schafft die rechtlichen Grundlagen für einen konsequenten Spracherwerb von der Kita bis zur Uni und schützt und fördert den Sprachgebrauch auch darüber hinaus - etwa durch die Möglichkeit des behördlichen Schriftwechsels auf wahlweise Deutsch, Dänisch, Friesisch und Niederdeutsch. 

Für das Bildungssystem und auch für die kommunalen Behörden birgt dies gewiss einige Herausforderungen. Doch sollten wir diese als Chance begreifen, eines der herausragenden Alleinstellungsmerkmale unseres Landes Schleswig-Holstein noch sicht- und erlebbarer zu machen: Unsere Sprachenvielfalt. Packen wir’s gemeinsam an! 

Weitere Artikel

Pressemitteilung · 18.03.2026 Preiswucher an der Zapfsäule stoppen – Mobilität darf kein Luxus werden

Anlässlich der durch den Krieg in Nahost stark gestiegenen Energiepreise in Deutschland fand heute im schleswig-holsteinischen Landtag eine Debatte über Möglichkeiten zur Entlastung der Menschen statt. Der Fraktionsvorsitzende der SSW-Landtagsfraktion, Christian Dirschauer, spricht sich für eine befristete Senkung der Energiesteuer sowie zeitlich begrenzte Preiserhöhungen an Tankstellen aus.

Weiterlesen

Rede · 18.03.2026 Der Ausbau der erneuerbaren Energien funktioniert nur mit breiter Akzeptanz in der Bevölkerung

Alle Beteiligten sollten versuchen, die strittigen Gemeindeöffnungsklausel-Projekte im Land mit der nun vorgelegten Landesentwicklungsplanung in Einklang zu bringen. Im Sinne des Natur- und Artenschutzes, aber auch für die Menschen im Land, die den erneuerbaren Energien bisher sehr positiv gegenüberstanden und auf deren Wohlwollen wir auch künftig angewiesen sind.

Weiterlesen

Rede · 18.03.2026 Rote Gebiete: Der Gewässerschutz muss klar im Vordergrund stehen!

Mit Abschaffung der Roten Gebiete wären nitratbelastete Flächen nicht weg. Die Forderung der FDP gibt ein falsches Signal. Denn die EU fordert die Ausweisung nitratbelasteter Gebiete, davor können wir nicht die Augen verschließen.

Weiterlesen